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Alt 07.03.2007, 18:23   #1  
mschweiz
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Standard Künstler-Biographien (Reinschrift)

Aufbau einer Biographie
  • oben mittig und fettgedruckt Angabe ob Zeichner, Szenarist und / oder Kolorist
  • Kurz-Biographie mit folgenden Punkten
    • Geburts- und ggf. Sterbedatum
    • Genre
    • Zeichenstil (Stilart)
    • Comic-Erstveröffentlichung
    • erfolgreichste Serie
    • besondere Auszeichnung(en)
  • Foto
  • Ausführliche Biographie mit Hinweisen zu
    • Nationalität
    • Lebensweg
    • künstlerischer Ausbildung / Werdegang
    • Zusammenarbeit mit Comic-Künstler
    • erschienene Serien
    • Preise / Auszeichnungen
    • anderen Projekten (Film, Bildhauerei, Malerei usw.)
  • Quellenverweis der Recherche
  • Deutsche Veröffentlichungen im Comic Guide
  • Links zu Fanpages, Verlagsseiten, Trailer, Interviews usw.
  • Hinweise zu Sekundärliteratur

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Alt 16.03.2007, 21:38   #2  
hipgnosis
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Standard Peyo (Culliford, Pierre)

Szenarist, Zeichner


  • Geburtstag: 25/06/1928 - Todestag: 24/12/1992
  • Genre: Humor / Abenteuer
  • Zeichenstil: École Marcinelle
  • Comic-Erstveröffentlichung: 1952 Johann + Pfiffikus (Johan et Pirlouit - Le châtiment de Basenhau)
    in Spirou No. 752-794
  • Erfolgreichste Serie: 1958/59-1992 Die Schlümpfe (Les Schtroumpfs)
  • Bes. Auszeichnung: 1984 Prix Alfred enfant - Les Schtroumpfs olympiques / Les Schtroumpfs







Peyo, mit bürgerlichem Namen Pierre Culliford, wurde als Sohn eines englischen Vaters, am 25.Juni 1928 in Brüssel/Belgien geboren.
Sein Künstlername enstand mehr durch Zufall, da sein kleiner Neffe unfähig war "Pierrot" richtig auszusprechen.

Noch zur Zeit der deutschen Besetzung Belgiens studierte er am Kollegium St Louis de Bruxelles, welche er mit 16 Jahren, 1943 verlies, um bis zur endgültigen Befreiung seines Landes als Filmvorführ-Assistent in einem grossen Kino zu arbeiteten.
Anschliessend verbringt er einige Monate an der Académie des Beaux-Arts in der Hauptstadt - doch merkt er schnell das dies nicht seine Berufung ist. Er fühlt sich weit mehr von Karikaturen und humorvollen Zeichnungen angezogen und seiner eigenen Behauptung nach hat er das Comiczeichnen durch die Arbeiten Hergés und aus amerikanischen Comics erlernt.

Er arbeitet zu jener Zeit in dem Trickfilmstudio, wo er drei andere Zeichner kennenlernen sollte, die später großen Einfluss auf die Geschichte des frankobelgischen Comics nehmen sollten und ihm wunderbare Freunde für´s Leben werden: André Franquin, Morris und Eddy Paape

Durch die Schliessung des Studios musste sich Peyo nach einem anderen Broterwerb umsehen und ging als Illustrator in die Werbebranche.
Sein Agent vermittelte ihm darüber hinaus Aufträge für Strips und kleinere Serien, so dass Cullifords Kontakt zum Comic nicht abbrach.
Nach einem Jahr als Werbezeichner enstanden für die Zeitschrift "La Dernière Heure" erste zaghafte Comicgeschichten - meist waren dies aber reine Gagstreifen.

Bald darauf entwarf er aus seiner kindheitlichen Leidenschaft zum Mittelalter eine Figur voll humorvoller Poesie, der als treuer Page seines Königs, stets Spiegelbild der traditionellen, moralischen Werte bleiben sollte.
Johan ursprünglich noch blonder Jüngling, erregte das Interesse der Redakteure von Belgiens auflagenstärkster Tageszeitung "Le Soir", die ihn 1950 übernahm.
Im selben Jahr hatte auch Poussy ihr Debüt in "Le Soir jeunesse". Culliford, der sich sich seit 1946 Peyo nannte, zeichnete bis 1955 - 200 halbseitige Episoden um den kleinen schwarzen Kater.
Auf deutsch verlegte Carlsen von 1980-1981 drei Alben unter dem Serientitel Pussys Abenteuer
Gleichzeitig animierte er Pied-Tendre, den kleinen Indianerjungen, für die Revue Mowgli und produziert weitere humorvolle Zeichnungen in anderen belgischen Tageszeitungen.

Dank Franquins Fürsprache lief nun seit 1952 Johan im Magazin Spirou. Johann hatte jetzt schwarze Haare bekommen und 1954 in der Geschichte Der Kobold vom Felsenwald (Le lutin du bois aux roches) den quirligen, kleinen, aber auch oftmals faulen und mürrischen Tunichtgut Pfiffikus zur Seite.
Das alltäglichen Leben der Beiden, verändert sich schnell in phantastische Abenteuer voller Magie und nordischer Legenden, gefüllt mit Zauberbüchern, Quellen der Götter und Kobolden in mysteriösen Wäldern, die hinter ihnen her jagen.
Erst jetzt verdient die Serie ihren bekannten Namen Johann & Pfiffikus (Johan et Pirlouit)

In der 1958 veröffentlichten Johann & Pfiffikus-Episode Die Schlümpfe und die Zauberflöte (La flûte à six schtroumpfs ) spielten erstmals ein paar blaue Zwerge eine Rolle, die innerhalb eines Jahrzehnts zu absoluten Superstars werden sollten: Die Schlümpfe, Peyos erfolgreichste Kreation.
Auf Initiative von Yvan Delporte dem Herausgeber von Spirou, wurden die Schlümpfe eine autonome Serie und die ersten 6 Geschichten wurden als Mini-recits veröffentlicht, bevor sie 1962 endgültig Eingang in das eigentliche Magazin fanden.

Eine witzige Anekdote stellt auch die eigentliche Namensgebung der Serie dar.
Peyo und Franquin verbrachten 1957 mit Freunden ein paar Ferientage am Meer. Eines Morgens saßen sie zusammen beim Frühstück.
Salz- und Pfefferstreuer standen zu weit von Peyo entfernt, so daß er seinen Freund bat: "Du, Andre, gib mir doch mal das Schlumpf da rüber!"
Keiner hatte eine Ahnung, ob er damit Salz oder Pfeffer gemeint hatte, aber Franquin stieg sofort drauf ein:" Hier! Und wenn du's geschlumpft hast, dann schlumpf es mir zurück!"
Grosses Gelächter brach aus, doch je mehr Peyo darüber nachdachte, umso stärker spürte er das genau dieses Ersetzen wichtiger Wörter durch Schlumpfbegriffe, der Clou seiner neuen Serie werden kann.

1960 konnte Peyo mit Unterstützung seines Kollegen Will (Kolorierung) die Serie Benni Bärenstark (Benoît Brisefer) ins Leben rufen.
In dieser Serie spielt ein kleiner Junge mit Superkräften die Hauptrolle, der sie immer dann verliert, sobald er eine Erkältung bekommt.
Peyo macht sich damit etwas über den amerikanischen Helden schlechthin - Superman - lustig.
In den nächsten Jahren nahmen ihn jedoch vor allem die Schlümpfe so sehr in Anspruch, dass die anfallende Arbeit von einem Zeichner auch mit Hilfe von Assistenten nicht mehr zu bewerkstelligen war.
Mitte der Sechziger Jahre gründete Peyo dann sein eigenes Studio.
Das war eine gängige Praxis, erfahrene Zeichner holten sich junge Nachwuchskräfte an die Zeichenbretter, die an den Geschichten ihrer Lehrer arbeiteten und zugleich Erfahrung sammeln konnten.
Dies gab Peyo mehr Zeit, die Geschichten zu entwickeln, während seine Mitarbeiter die bereits entwickelten Plots ausarbeiteten.
Unter anderem lernten Francois Walthéry , Marc Wasterlain und Derib im Studio Peyo ihr Handwerk.

Nachdem zu Beginn der 60er Jahre die ersten Animationsversuche der Schlümpfe beim Trickstudio Dupuis TVA sehr enttäuschten,
dauerte es fast 15 Jahre, bis 1975 das Studio Peyo in Zusammenarbeit mit den Belvision Studios (Dargaud) den ersten Zeichentrickfilm mit den Schlümpfen - Die Schlümpfe und die Zauberflöte produzierten, der 1976 in den französischen Kinos anlief.

Es folgte ein unaufhörlicher Siegeszug, der in allen Variationen des Merchandising gipfelte.
Bei uns in Deutschland sind vor allem die Figuren der Firma Schleich bekannt, die sich frühzeitig die Rechte sicherte.
Ironischerweise verdankte die Serie vor allem diesen Figuren den Einzug ins amerikanische Fernsehen, für welches das Trickfilmstudio Hanna-Barbera 250 Zeichentrickfilme mit den Schlümpfen produzierte.
War es an sich schon ungewöhnlich, dass sich europäische Comic-Figuren in den Vereinigten Staaten durchsetzen konnten, überraschte das Ausmaß des Erfolgs vollends.
Über 200 amerikanische Fernsehstationen strahlten die Smurfs aus, und 1983 konnte das Wall Street Journal verkünden, dass Weichplastikfiguren der Schlümpfe mit über einer Million verkauften Exemplaren pro Monat zum "Spielzeug des Jahres" gekürt worden waren.

Peyo, dessen Arbeitsschwerpunkt immer mehr der organisatorischen Abwicklung, Verwaltung und Überwachung dieser Produktionen gewidmet war, sehnte sich stattdessen wieder der Arbeit an seinen Comics.
Als er seinen Sohn Thierry Culliford dann mit diesen adminsitrativen Aufgaben als Geschäftsführer betraute, kam endlich seine Rückkehr zum Ursprung seiner Karriere.

So erschien 1992 Der Finanzschlumpf - doch die Veröffentlichung von Auf Benni kommt es an
und der Johann und Pfiffikus - Geschichte Der Rabe des Khans (beide 1995) erlebte Peyo nicht mehr.

Der Mann, der mit ein paar blauen Wichten die USA erobert hatte, war am Heiligen Abend 1992 gestorben.

[Quelle: Carlsen Autoren-Index, bdparadisio Autoren-Index, XOOMIC]


Comic Guide:
Weitere Quellen:

Sekundärliteratur:
  • REDDITION/Juni 1997 (Peyo Spezial; 32-seitiges Sonderheft)
    daraus eine frei downloadbare pdf.file mit einer Comic-Bibliografie www.reddition.de/peyobibl.pdf
  • COMIXENE 23/März/April 1979
    Wolfgang J.Fuchs: "Was schlumpft denn da? - Peyo und seine Schlümpfe"
  • COMIXENE 55/Oktober 1995
    Thomas Bleicher: "Was schlumpft da durch den Comic-Wald? - Peyos Arbeiten in Deutschland"
    Joachim Kaps: "Die Figuren leben weiter - Peyos Welt nach Peyo"
    Joachim Kaps: "Das Studio Peyo heute"
  • Lexikon der Comics - 7.Ergänzungslieferung, Corian Verlag, September 1993.
    Volker Hamann: "Peyo" + "Johann und Pfiffikus"
  • weitere Arbeiten rund um Peyos Comicschaffen in folgenden Magazinen.
    REDDITION 21/Mai 1993, REDDITION 23-24/Mai 1994

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Standard Reculé, Henri

Szenarist, Zeichner, Kolorist



  • Geburtstag: 02.06.1970
  • Genre: Fantasy / Abenteuer
  • Zeichenstil: franco-belgisch realistisch
  • Comic-Erstveröffentlichung: 02/1993 Die Legende von Kynan (La légende de Kynan)
  • Bes. Auszeichnung: 1989 Prix du public au concours BD-équestre de Hélécine



© Procureur




Henri Reculé wurde am 02.06.1970 als Sohn einer chilenischen Mutter und eines belgischen Vaters in Chile geboren.
1984 zieht die Familie nach Belgien um, wo Reculé den ganzen Reichtum der franco-belgischen Comicwelt kennenlernt.

Von 1988 bis 1990 besucht er am Institut supérieur des Beaux-Arts de Saint-Luc in Liège Illustrations-Kurse.
Im Mai 1989 erhält er den Preis le prix du public au concours BD-équestre von Hélécine.
1990 produziert er zusammen mit Jean-Luc Sala das sechsseitige Comic Le grand Veneur, für den sie bei einem von Lombard organisierten Wettbewerb für junge Künstler (Jet) den ersten Preis bekommen.
Eine weitere Zusammenarbeit stellt das siebenseitige Comic L’ombre de la croix dar.
Bei Lombard erscheint 1993 dann ebenfalls mit Jean-Luc Sala, Reculés erstes Album La légende de Kynan, ein Einzelband der 1994 auch auf deutsch im Splitter-Verlag erscheint (Die Legende von Kynan, 3ter Band der Serie Mythen und Sagen).
Um sich von seinem Vater abzusetzen, der ebenfalls Henri heißt, unterzeichnet er diesen Band mit Henri-Joseph Reculé.
Er hat allerdings keinen Doppelvornamen, sondern Joseph ist lediglich sein zweiter Vorname. Seitdem zeichnet er seine Werke nur mit seinem ersten Vornamen.

Zwischen 1994 und 1997 entwirft und zeichnet er dann alleine 5 Alben der Serie Castel Armer, die im Mittelalter spielt und die alle ebenfalls bei Lombard erscheinen.
Auf deutsch werden die ersten beiden Alben 1994 und 1995 bei Splitter verlegt - Die Saga von Burg Amer.

Seit 1998 arbeitet er mit dem Szenaristen Stephen Desberg zusammen.
Mit ihm schafft er zwei Bände der Serie Le Crépuscule des Anges, beendet im Jahr 2000 mit Band 4 die von Philippe Wurm begonnene Serie Le Cercle des Sentinelles und produziert zwischen 2001 und 2005 die auf 5 Alben ausgelegte Saga Les Immortels (bei Glénat), die seit 2003 unter dem Namen Die Unsterblichen auch auf deutsch im Epsilon Verlag erscheint.
Zwischen 2004 und 2007 erscheint bei Lombard die abgeschlossene vierteilige Serie Le Dernier livre de la jungle, die ebenfalls aus der Feder des Duos stammt.

Auf seiner Homepage sind neben einer kompletten Werksbiographie auch mehrseitige Schaffensproben vorhanden.

[Quellen: BD Gest´, Homepage Henri Reculé]


Comic Guide:

Weitere Quellen:

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Standard Franquin, André

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Standard Morris (De Bevère, Maurice)

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Standard Paape, Eddy

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Standard Sala, Jean-Luc

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Standard Desberg, Stephen

Szenarist


  • Geburtstag: 10/09/1954
  • Genre: Humor / Abenteuer / Science Fiction / Fantasy
  • Comic-Erstveröffentlichung: 10/1978 Harry + Platte (Tif et Tondu - Le gouffre interdit)
  • Bes. Auszeichnung: 1994 Grand Prix de la ville de Sierre - A mort l'homme, vive l'ozone ! / La Vache







Stephen Desberg wurde am 10.09.1954 in Brüssel/Belgien geboren.
Seit 1976 schreibt er für die frz. Zeitschrift Tintin einige Kurzgeschichten wie Tempête au soleil für Core oder Les Deux Petits-Fils Aymon für Jo-El Azara.

Im Jahre 1978 beginnt er seine eigentliche professionelle Karriere als Texter, zunächst noch im Schatten von Maurice Tillieux,
bevor er dann ab dem 28. Album - Métamorphoses - gänzlich die Szenarien der von Will gezeichneten Serie Harry und Platte (Tif et Tondu) entwirft.
Diese Serie erschien in Deutschland in Albenform zuerst unter dem Titel Gin + Fizz beim Carlsen-Ableger Semic [1].

Für Will schreibt er noch 3 weitere Geschichten, die mehr etwas für Erwachsene einzuordnen sind.
Der Garten der Lüste (Le jardin des désirs ) + Der 27ste Buchstabe (La 27ème lettre) [2] und Satans Urteil (L'appel de l'enfer).

Außerdem entwirft er für Wills Sohn Eric Maltaite die Geschichten Jules et Gil, La Famille Hérodius und die Serie des Geheimagenten 421, von der allerdings nur die ersten beiden Alben auf dt. vorliegen, sowie Carmen Lamour in KONGO (Carmen Lamour)

Derart im Metier angelangt, entwirft er in der frz. Comic-Zeitschrift Spirou
1978 für André Benn die Serie Mic Mac Adam, 1979 mit Stéphane Colman einen ersten Versuch der Serie Billy the Cat,
1981 für Marc Hardy die fantastischen Abenteuer des Engels Arkel und seit 1987 für Daniel Desorgher,
die nostalgisch-afrikanische Serie Jimmy Wynberg (Jimmy Tousseul), vornehmlich inspiriert von seiner Reiselust und seinem grossen Interesse gegenüber Schwarz-Afrika.

Zusammen mit Johan de Moor nimmt er Gaspard de la Nuit in Angriff, das bei Castermann erscheint.
1992 erscheint im Magazin A Suivre die humoristische Serie La Vache, die mittlerweile in in einer acht Alben umfassenden Serie fertiggestellt wurde.
Auch am Szenario des zweiten Bandes von Äquator (Equator), die von Dany gezeichnet wird, ist er beteiligt.

Im Mai 1996 erscheint die Serie Le sang noir, die von Bernard Vrancken zeichnerisch umgesetzt wurde. Es ist eine romantische Saga, die in den Antillen des 18ten Jahrhunderts spielt.
1997 erscheint zusammen mit Enrico Marini Der Stern der Wüste (L'étoile du désert). Im Frühling 1998 dann ein weiterer Band der Serie La Vache.
Auch an der Umsetzung von Billy the Cat als Zeichentrickserie war er beteiligt. Im April 1999 erscheint zusammen mit B. Vrancken die neue Serie I.R.$, im Oktober 2000 zusammen mit Enrico Marini Der Skorpion (Le Scorpion), 2001 zusammen mit Francis Vallès die dreiteilige Serie Tosca, die 2006 vom Epsilon Verlag in einer Gesamtausgabe aufgelegt wurde.
Ebenfalls im Jahr 2001 erscheint der erste Band der fünfteiligen Serie Die Unsterblichen (Les immortels), der von Henri Reculé in Szene gesetzt wurde.


Weitere Auszeichnungen:
  • 1991 Alph-Art jeunesse - Dans la peau d'un chat / Billy the cat
  • 1995 Alph'Art de l'humour - A mort l'homme, vive l'ozone ! / La Vache
  • 2005 Prix jeunesse 9-12 ans - le Démon du Vatican / Le Scorpion


[1] Die deutsche Erstveröffentlichung erschien im März 1970 in Heftform als Band 32 Der Superball in der Serie Fix und Foxi Super Tip Top im Gevacur Verlag.
Auch in Taschenbuchform gab es in der Kauka Super Serie bereits in den 70er Jahren deutsche Veröffentlichungen.
[2] Diese beiden Alben erschienen innerhalb der Reihe Edition phantastische Abenteuer (Feest)


[Quelle: BD Gest´]


Comic Guide:

Weitere Quellen:

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Standard Desorgher, Daniel

Zeichner


  • Geburtstag: 22/07/1948
  • Genre: Abenteuer
  • Zeichenstil: Ligne claire
  • Comic-Erstveröffentlichung: 03/1989 Jimmy Wynberg (Jimmy Tousseul - Le serpent d'ébène)
  • Erfolgreichste Serie: Jimmy Wynberg (Jimmy Tousseul)




© Carralcazar



Daniel Desorgher wurde in Kisantu/Belgisch-Kongo, der heutigen Demokratischen Republik Kongo geboren. [1]
Seine Familie verließ 1960 im Jahr der Unabhängigkeit das Land.
Daniel studiert in Belgien und tritt zunächst ins Studio Greg, später dann im Jahr 1971 in das Studio Peyo ein, mit dessen Künstlern er seitdem zusammenarbeitet. [2]
Dort arbeitet er mit, an zahlreichen Alben von den Les Schtroumpfs und Poussy.
Als ihm Stephen Desberg ein Szenario vorschlug das sich in Afrika abspielt, also dort wo er seine Kindheit verbrachte,
begannen sie, die mehr oder weniger lose Fortsetzungsgeschichte, von Jimmy Tousseul, von denen die ersten drei Alben auf deutsch unter dem Titel Jimmy Wynberg erschienen sind (die Bände 1 und 2 bei Feest 1989 / 1990, Band 3 bei Salleck 2005).
Die Serie umfasst im Original 12 Bände, zwei weitere Bände Les nouvelles aventures de Jimmy Tousseul, die an den alten Zyklus anknüpfen, erschienen auf frz. ebenfalls als Album.
Die Geschichten spielen ungefähr um 1950-1960 und sind vom Zeichenstil her eher als konservativ zu bezeichnen.
Die Serie stellt auch gleichzeitig das einzige Comicwerk von Daniel Desorgher dar, der ansonsten lediglich 1973 das erste Album der Serie Tommy Banco (Roze, Paape) kolorierte.

[Quelle: sceneario.com, bd.amiens.com]


[1] Die Demokratische Republik Kongo, bis 1960 Belgisch Kongo, von 1971 bis 1997 Zaïre, liegt in Zentralafrika.
[2] Im Interview erwähnt Desorgher seine Rückkehr zum Studio Peyo 1971, andere Quellen nennen hier das Jahr 1972.



Comic Guide:
Weitere Quellen:
Sekundärliteratur:

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